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Containerterminal in Hohenbudberg

27.12.2010, 16:26 von Norbert Linn

LKW Verkehre sollen über Krefeld nach Hohenbudberg geleitet werden.

Pressemitteilung

Das Projekt ist eine große Chance. So werden der Neubau von zwei Rangiergleisen und eines
Kombiterminals mit sieben Umschlagsgleisen einschließlich zwei Portalkränen auf dem Gelände
des Gewerbeparks Hohenbudberg mehrere Funktionen leisten. Zum einen unterstützt er die
Trimodalität von „logport 1“ mit dem Anschluss an die öffentliche Gleisinfrastruktur der
DB Netz AG, mithin an den Güterbahnhof in Krefeld-Uerdingen, beziehungsweise an die Lkw-Route
L 473 - neu -. Zum anderen wird der in den 20er Jahren gegründete, 1986 geschlossene
Rangierbahnhof – in der Blütezeit einer der größten in Europa – ein sinnvolles Comeback erleben.

Doch da wo Licht muss augenscheinlich auch immer Schatten sein. So ist der Schienenanschluss in
Richtung Uerdingen sicher problemlos, doch die Straßenverbindung in Richtung Norden zur Süd-
tangente will keiner finanzieren. 18 Mio € soll die „Querspange“, geführt über oder unter den
Gleisen, kosten, die Hälfte davon hätte Duisburg zu tragen. Da ist es interessant zu wissen, dass
hier die duisport-Macher mit Hochdruck an einer Lösung arbeiten. Kein Verantwortlicher denkt auch
nur im Ansatz daran, die Lkw einfach in Richtung „logport 1“ zu führen (über das ehemalige „Tor 8“).
So bleibt nur die Spange oder die „Flucht nach Westen“. In der Tat ist letzteres, ist die Trasse
„auf die Dahlingstraße, dann Dorfstraße, Am Kreuz, Unterführung, schließlich Rheinhausener Straße
in Richtung L 473 - neu -“ ein Weg, den die Verantwortlichen schnell prüfen sollten. Auszubauen
wäre lediglich die nicht gerade schmucke Dahlingstraße ab Ortsausgangsschild. Zudem müsste die
4-m-Unterführung „Am Kreuz“ tiefer gelegt werden. Dieses Vorhaben, erheblich preiswerter als
die „Querspange“, müsste mit der DB (Stichwort: Eisenbahnkreuzungsgesetz), Krefeld und dem
Chempark Krefeld-Uerdingen (Stichwort: Grundstücksbesitz) verabredet werden.

In dieser Hinsicht ist nun die CDU in Rheinhausen aktiv geworden.

Fraktionschef Ferdi Seidelt: „In einem Gespräch mit Chempark-Leiter Dr. Stefan Dresely habe ich
viel Sympathie gespürt, sich hier interkommunal zu helfen. Dr. Dresely empfiehlt weiterführende
Gespräche auf Arbeitsebene.“

CDU-Ratsherr Klaus Mönnicks sagt: „Mit dieser Trasse können wir gut, ja sehr gut leben. Damit wird
die Bevölkerung geschützt und die Jobmaschine logport nachhaltig gestärkt. Wir müssen darauf
achten, dass der schienengebundene Dialog zwischen logport 1 und dem Terminal auf der einen Seite
und der Lkw-Abfluss über Uerdingen auf der anderen Seite so gestaltet wird, dass es zu keinen
unzumutbaren Belästigungen der Bevölkerung kommt.“

Ratsfrau Sylvia Linn ergänzt: „Jeder Lkw-Container, der zusätzlich per Terminal auf die Schiene
gebracht wird ist eine Lkw-Bewegung durch Rheinhausen weniger. Zusammen mit der Südtangente
und der neuen Osttangente, welche auch immer, entsteht für die Bevölkerung eine zusätzliche
Entlastung.“

Um Druck auf die Entwicklung zu machen hat die CDU-Fraktion einen entsprechenden Antrag für die
nächste Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen vorbereitet.

 

Für die Richtigkeit

Ferdi Seidelt

Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Rheinhausen

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