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Der Kunde ist König

20.07.2013, 08:42 von Klaus Mönnicks

Nicht aber so bei der EDEKA - Hauptverwaltung

Zumindest nicht bei den Machern von EDEKA, denn die planen und denken was die Zukunft bringen soll.

 

So plant die EDEKA Gruppe in Bergheim auf dem Feld gegenüber der Bergheimer Mühle ein neues EDEKA Einkaufszentrum mit einer Verkaufsfläche von 1900 m2 zu errichten, obwohl der Einzelhandelsverband in seinem Gutachten für Rheinhausen in dem Segment der Nahrungsmittelversorgung deutlich dargestellt hat, dass eine ausreichende Versorgungslage vorherrscht und somit kein weiterer Bedarf gegeben ist.

 

Dieser Meinung schließt sich die CDU Rheinhausen an und das EDEKA Management im geheimen auch, denn im Gegenzug sollen die Filialen an der Höschenstraße in Bergheim und an der Marktstraße in Friemersheim geschlossen werden.

 

Ein Unding für die Vertreter der CDU Rheinhausen, denn für sie haben gerade die bewohnernahen Filialen eine eminent wichtige Funktion in der heutigen Gesellschaft.

Nicht die Totalversorgung bis hin zu Hummer und Kaviar, sondern die Nahversorgung muss in einer Gesellschaft der Überalterung im Vordergrund stehen. Immer mehr Menschen werden auf Grund ihres Alters kaum noch weite Strecken bewältigen können und sind auf Hilfsmittel wie Gehstock, Rollator oder sogar einen Rollstuhl angewiesen. Sie sind aber damit noch in der Lage, kurze Strecken selbständig zu bewältigen.

 

Welchen Wert beinhalten diese bürgernahen Filialen nach Meinung der CDU noch? Aus der Sichtweise der CDU bewahren sie ältere Menschen vor der totalen Isolation und sind für die Betroffenen nicht nur eine Pflichtaufgabe des eigenen Lebensunterhaltes, sondern auch eine willkommene Möglichkeit, aus der Isoliertheit und Einsamkeit der eigenen vier Wände zu entfliehen. Zu entfliehen in eine Welt der alten Vertrautheit, dem Gespräch mit dem Verkaufspersonal und dessen Hilfsbereitschaft, beim Einkauf Schwierigkeiten zu überbrücken. Dort trifft man mit guten Freunden und bekannten Nachbarn zusammen und kann einen Plausch über Vergangenes, gemeinsam Erlebtes und Neues aus der Nachbarschaft halten. Nicht Ghettoisierung, sondern eigenständiges Leben in der Gemeinschaft müssen die Ziele unserer Gesellschaft sein und nicht die Maßnahmen der Gewinnmaximierung solcher Unternehmen wie EDEKA, ALDI, Lidl oder Netto.

 

Klaus Mönnicks (CDU Ratsherr und Ortsverbandsvorsitzender), Frau Keuschen (Betreiberin der betroffenen Filialen), Katharina Gottschling (stellv. Bezirksbürgermeisterin), Kai Müller (neuer CDU Wahlkreisinhaber für Bergheim)

Klaus Mönnicks (CDU Ratsherr und Ortsverbandsvorsitzender), Frau Keuschen (Betreiberin der betroffenen Filialen), Katharina Gottschling (stellv. Bezirksbürgermeisterin), Kai Müller (neuer CDU Wahlkreisinhaber für Bergheim)

Aus diesem Grund sagt die CDU „NEIN“ zu den EDEKA Neubauplänen in Bergheim und fühlt sich in ihrer Meinung auch bestätigt:

Eine Kundenbefragung, die die CDU im Augenblick vor den von der Schließung betroffenen Märkten durchführt, zeigt eindeutig die Betroffenheit der Kunden. Sie wollen keinen Neubau mit 1900 m2 Verkaufsfläche in der Ferne, sondern ihren kleinen vertrauten Nahversorger für das tägliche Leben.

 

Dienstag, den 23.7.2013 (Höschenstraße) und
Freitag, den 26.7.2013 ( Marktstraße )

 

setzt die CDU Rheinhausen ihre Kundenbefragung fort, um EDEKA Managern deutlich zu machen, dass ihre Planung am eigenen Kunden vorbei geht und dass ihre Planung auf den Widerstand der Kunden trifft.

 

Der Kunde ist König.

 

Hinzu kommt für die CDU Rheinhausen die verkehrliche Infrastruktur an der Jägerstraße, die für die Ansiedlung eines Supermarktes in dieser Größenordnung völlig ungeeignet ist.

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