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Volkstrauertag Nachbesinnung

15.11.2016, 12:58 von Klaus Mönnicks

Mahnmal für die deutschen Opfer der 2. Weltkriegs in Hohenbudberg

 

Ihr Leben war Pflicht, ihr Sterben uns Mahnung

 

Wenn man diese Worte, die auf dem Mahnmal der Gedenkstätte in der Eisenbahnsiedlung in Hohenbudberg stehen, am Volkstrauertag im stillen Gedenken liest und mit der Realität konfrontiert wird, dann stellt man sich zwangsweise die Frage nach der Wertigkeit eines Menschenlebens. Eines Menschenlebens, das nicht aus persönlicher Entscheidung sein Ende genommen hat, sondern in seiner Pflichterfüllung zum Vaterland sein Ende fand.

Betrachtet man diejenigen, die alljährlich in Hohenbudberg am Volkstrauertag an der würdevollen Gedenkfeier der Interessengemeinschaft Hohenbudberg teilnehmen, dann wird einem ganz schnell bewusst, dass es in unserer Gesellschaft mit dem Erinnern an diese schlimmen Ereignisse in der Vergangenheit unserer Geschichte des Deutschen Volkes nur noch Wenige und diese Wenigen überwiegend nur aus den älteren Generationen dazu bereit sind, an diesen Gedenkfeiern teil zu nehmen.

 

Was ist nur mit unserer Jugend?

 

Kann man oder muss man ihr bewusst machen, wie wichtig es gerade in der heutigen Zeit ist, sich dieser Ereignisse zu erinnern.

Ist hier nicht die Gesellschaft gefordert in Familie, aber auch in den Schulen und anderen Einrichtungen dieser Entwicklung des Vergessens entgegen zu wirken, statt sie zu tolerieren oder gar zu ignorieren und somit bei der Jugend durch Unwissenheit Raum und Platz zu schaffen für ähnliches oder sogar gleiches Gedankengut, das in unserer Geschichte damals zur Katastrophe geführt hat, die keiner so gewollt hatte?

Leistet sich unsere Gesellschaft in ihrem demokratischen Verständnis das Risiko des Vergessens unter Vernachlässigung der Vermittlung des tragischen Zeitgeschehens des Deutschen Volkes, um ähnliches zu verhindern?

 

Mahnung ist ein Instrument, um aus Erfahrung heraus darauf hinzuweisen, welche Folgen sich aus einem Fehlverhalten konsequenter Weise ergeben werden.

 

Aus diesem Verständnis heraus würdigt der CDU Ortsverband diesen Tag und das Engagement der Interessengemeinschaft Hohenbudberg mit seiner Teilnahme und einer Kranzniederlegung am Mahnmal.

 

Mit freundlichen Grüßen, Klaus Mönnicks

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